Am 22.09.2007 gab es eine große Abschlussveranstaltung in der netzWERKstatt des Kasseler Kinder- und Jugendnetzwerkes. Viele der Aktionen, die während der documenta12 gelaufen sind, wurden hier präsentiert.
Viele waren traurig, dass die schöne Zeit nun zu Ende ist, aber mindestens genauso viele möchten auch in Zukunft so tolle Angebote für Kinder und Jugendliche in Kassel organisieren. Justus hat Wanda Wieczorek von der documenta12, Karina Schauberick vom Kasseler Jugendring, Ute M. und Henrike P. - Vermittlerinnen auf der documenta12 und Ela Ritter vom Kommunalen Jugendbildungswerk interviewt.
Hier kommt der 2. Teil der Stadtgespenster-Aktion von Anne Fäser. Die Sounds werden mittlerweile am Schlachthof und auf dem Friedrichplatz abgespielt. Ihr könnt hier noch eine neue Version von Krenars documenta-Rap hören. An dem Projekt waren noch die Mädchengruppe aus dem Boxcamp des Internationalen Bundes beteiligt und Jugendliche aus dem Jugendzentrum Schlachthof.
Nun ist es leider schon ein ganzes Weilchen her, dass unser “rasender” Reporter die folgenden Beiträge einfing und wir bitten, die verspätete Veröffentlichung vielmals zu entschuldigen (dafür bekommt Ihr aber auch einen Ehrenplatz und steht ganz weit oben, während sich die documenta nun bereits ihrem Ende entgegen neigt ;-)).
Es war Freitagnachmittag und auch in Kassel schien mal wieder die Sonne, als ich mit dem festen Vorsatz loszog, in Erfahrung zu bringen, was junge Menschen so von der documenta halten. Nachdem ein paar, gestresst zwischen den verschiedenen Ausstellungsorten hin und her eilende Menschen die Möglichkeit sich zu Wort zu melden, dankend in den lauen Wind geschlagen hatten war es dann so weit:
Eine junge Frau (so um die 20 Jahre), die sich grade auf einer Bank im Auepark entspannte war bereit über ihre Eindrücke zu reden, nachdem ich ihr ein wenig von unserem Podcastprojekt erzählt hatte.
Wir, die Kunst und der Wind. So könnte das zweite Gespräch des Tages überschrieben werden, denn dann und wann ist leider der Wind übers Mikro gehuscht und es rumpelt ein wenig. Trotzdem solltet ihr es euch nicht entgehen lassen, was Dennis, Hendrik und Bilal von ihren documenta-Eindrücken und ihrem persönlichen Zugang zu Kunst erzählen.
Der Hessische Rundfunk hat am Sonntag, den 09.09.2007 einen kurzen Beitrag über radio.BreakBox und die netzWERKstatt gebracht. HR1 documenta-Reporter Peter Küster interviewte Tom Gudella und Gustav Mewes über die Aktionen zur Weltkunstausstellung.
Die Klasse 3c (6. bis 8. Klasse) der Reformschule Kassel war zu Besuch in der netzWERKstatt. In Kleingruppen waren wir auf der documenta. Jede Gruppe hat in der Ausstellung verschiedene Aktionen ausprobiert und sich die Kunstwerke angesehen.
Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Talkshow. Einige der SchülerInnen hatten festgelegte Rollen: Sie sollten z.B. besonders kritisch oder völlig begeistert von allem sein. Dennoch haben alle auch ihre eigenen Sichtweisen eingebracht.
So, hier ist sie nun: Die vor einiger Zeit versprochene Fortsetzung unseres Gespräches mit Artem, Maja und Sergej in den Auepavillions.
Und wir steigen auch sofort ein ins Geschehen - ein paar Schritte sind noch zu hören und dann stehen wir auch schon beim Boot (Dream) von Romuald Hazoume und beginnen weiterzureden.
Wir reden viel über mögliche Gründe, die andere Menschen dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen. Befassen uns aber auch mit eigenen Erfahrungen und der Frage, ob wir selber bereit wären in ein anderes Land auszuwandern.
Zum Schluss erfahrt ihr ob die Drei nochmals mit uns auf die documenta gehen würden
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Was haben Kunstwerke der documenta12 mit Jugendlichen, ihren Freunden und ihrem Leben zu tun? Diese Frage haben die Kunstvermittlerin Anne Fäser und Sounddesigner Michael Duke Peter jungen Menschen aus verschiedenen Stadtteilen Kassels gestellt. Nach einem Besuch der Ausstellung wurden Soundcollagen erstellt. Diese werden später an öffentlichen Plätzen, die die Jugendlichen ausgesucht haben, zu hören sein.
Hier könnt ihr einen documenta-Rap von YounGGun (Krenar) aus dem Anne-Frank-Haus hören. Weitere Projekte mit Jugendlichen aus dem Schlachthof und dem Boxcamp werden gerade noch durchgeführt.
Infos über die Präsentation an öffentlichen Plätzen bekommt ihr in Kürze hier.
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Was macht eigentlich GINEX mittlerweile? Wir haben uns mit ihnen und Jan-Deniz nach der Veranstaltung im Bildungszelt verabredet. Gemeinsam mit ihren Freunden diskutierten wir über den Stellenwert von Musik und was ihre Pläne in der nächsten Zeit sind.
Auch Jan-Deniz und die “Brüderschaft” waren mit in der netzWERKstatt. Sie haben mit GINEX den Song “Kasseler Fresse” geschrieben und eingespielt.
Es war also wieder eine große Gruppe: Sergej (20/BenyKrik/GINEX), Artöm (18/Don-A/GINEX), Maja (16), Jan-Deniz (20), Alexander (26), Ahmed, Abou (19), Wijatscheslav (17), Mohamed (22) und Abou (19). Unser Spezial Gast war Anne Fäser, die eine Vermittlerin bei der documenta12 ist.
Hier gibt es noch den gemeinsamen Track von GINEX und Jan-Deniz: Kasseler Fresse
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